Kurz vor dem Rand – eine Autorin im Haus

Anfang Februar haben wir in der Schule begonnen, das Buch „Kurz vor dem Rand“ von Eva Rottmann zu lesen. Das Buch erzählt die Geschichte von Ari bzw. Arielle und ihrer ersten grossen Liebe. Viele fanden die Geschichte spannend, traurig oder dramatisch, weil Ari am Anfang eher ein schüchterner Mensch ist und im Verlauf der Geschichte erwachsener wird. Das Buch hat aber nicht nur mit Liebe zu tun, sondern auch mit Skaten und manchmal auch mit psychischen Themen.

Während rund vier Wochen haben wir im Unterricht viel zum Buch gemacht. Oft hat jemand in der Klasse laut vorgelesen und die anderen haben mitgelesen. Manchmal hörten wir Kapitel als Hörbuch, manchmal lasen wir alleine weiter. Wir mussten auch verschiedene Aufgaben lösen, zum Beispiel Fragen zu den Kapiteln oder Arbeitsblätter. Normalerweise mussten wir bis zum nächsten Tag ein Kapitel oder ein paar Seiten lesen.

Am 10. März kam die Autorin Eva Rottmann zu uns an die Orientierungsschule und hat zwei Lesungen gemacht: eine für jede Gruppe des 2. Kurses. Sie hat mehrere Stellen aus „Kurz vor dem Rand“ vorgelesen, aber auch aus ihrem zweiten Buch „Fucking Fucking schön“, das die Fortsetzung ist. Wir durften ihr viele Fragen stellen, zum Beispiel, wie sie auf die Geschichte gekommen ist, warum das Ende offen bleibt oder wie es ist, Autorin zu sein. Sie hat alles sehr ehrlich beantwortet.

Bei der Lesung fanden wir es mega beeindruckend, wie lebendig sie die Figuren gemacht hat. Viele sagten, dass es fast so war, als würde Ari gleich mit ihrem Skateboard in die Aula fahren. Das Lesen klang bei ihr ganz anders als bei uns. viel wirklicher und irgendwie emotionaler. Am Schluss schenkte sie uns allen Postkarten und unterschrieb sie, wenn wir wollten. Viele fanden das cool.

Insgesamt hat uns das Projekt gut gefallen. Es war spannend, zuerst das Buch zu lesen und danach die Autorin persönlich kennenzulernen. Einige fanden das Buch sehr interessant, anderen hat es nur „mehr oder weniger“ gefallen, aber die Lesung haben fast alle toll gefunden, weil sie sehr authentisch war und man gemerkt hat, dass Eva Rottmann ihre Figuren richtig gut kennt. Zum Schluss mussten wir noch eine Prüfung zum Buch machen.

Ein Bericht von der Klasse 24